Thema

Telematikinfrastruktur

Die Telematikinfrastruktur (TI) verbindet Praxen, Kliniken, Apotheken und Krankenkassen zu einem gemeinsamen digitalen Netz — mit eigenen Zulassungsverfahren, eigenen Sicherheitsanforderungen und einem Ökosystem aus Herstellern, Betreibern und der gematik als Steuerungsinstanz. Wer hier baut, baut nicht gegen ein einzelnes Lastenheft, sondern gegen einen sich weiterentwickelnden Standard.

Mich interessiert dabei besonders die Perspektive der Krankenkasse, nicht die des Konnektor- oder Fachdienst-Herstellers — also die Seite, die TI-Anwendungen anbindet, betreibt und gegenüber der gematik verantwortet: Zulassungsverfahren und Produkttypsteckbriefe für Fachdienste, die Anforderungen an deren Betrieb und die Fragen, die entstehen, wenn ein Fachdienst produktiv gehen soll.

Konkret sind das Themen wie VSDM (der Abgleich der Versichertenstammdaten über die eGK), die elektronische Patientenakte (ePA), KIM als sicherer Nachrichtendienst im Gesundheitswesen und der neuere TI-Messenger (TIM). Dazu die Identitäts- und Vertrauensebene der TI selbst: eGK, SMC-B, HBA und wie sich Berechtigungen darüber abbilden lassen. Und mit Blick nach vorn: die Zero-Trust-Architektur der TI 2.0 unter dem Namen ZETA, die die klassische Konnektor-Architektur perspektivisch ablöst.

Tiefer gehende Notizen dazu — etwa zu konkreten Systemen oder aktuellen Entwicklungen wie der EUDI-Wallet im TI-Umfeld — sammle ich in den Artikeln.